Fu Kar We: F R a U is for me (and Tatouage) G
Frau G.
Donnerstag, 12. Juli 2007
sonnenklar - sonnengelb
Nachdem meine erste Behandlungsliege in Gesundheits-Grün schon nach einem halben Jahr den Geist aufgab, beschloss ich nichts zu riskieren und die neue nicht nur bei einem anderen Händler, sondern auch in einer anderen Farbe zu bestellen.

Sonnengelb.
Chinesisch betrachtet Kaisergelb.
Die Farbe des nährens und mütterlichen sorgens, die Farbe des reifen Korns, der Süsse, die Farbe des Elements Erde.

Die Farbe korrespondiert ganz grossartig mit der safrangelben Zimmerdecke und den Bildern an der Wand. Und natürlich mit dem honigfarbenen Holzfussboden.

Und saubequem, weil extra dick gepolstert, ist sie auch noch.

Der erste Patient durfte sie gerade schon einweihen und ist sanft entschnorchelt während der Behandlung.

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Dienstag, 15. Februar 2005
Runter kommen oder auf die Palme gehen?
Protagonisten:

Frau G. (33, keine Kinder)
Frau X (35, 1 Kind)
Mini-X (Kind von X, 2 Jahre alt)

Mini X: *hust**schnief**keuch*
Frau G.: Ach, Du bist ja ganz schön erkältet.
Frau X: Ich weiss auch nicht woher sie das schon wieder hat.
Frau G.: Aus der Spielgruppe in die sie zweimal die Woche geht?
Frau X: Achso, ja, stimmt ja. Mini, iss doch mal was von der Kartoffel!
Frau X versucht Mini mit Kartoffel und Kräuterquark zu füttern.
Mini:-X: *KREISCH* *wegdreh* *spuck*
Scheinbar sind Zweijährige nicht so versessen auf kalorienarme Modelernährung zum Abendessen.
Frau X: Mini, möchtest Du lieber einen Joghurt.?
Frau G.: Also, ich weiss nicht, Milchprodukte sind bei Erkältungen nicht so gut die schleimen noch zusätzlich.
Frau X: *schockiert* Was? Aber sie nimmt doch nur Milch in ihre Flasche....
Frau G.: Öhm, wie? Welche Flasche?
Frau X: Wenn sie abends ins Bett geht bekommt sie immer eine Trinkflasche mit Milch.
Frau G: *blödguck* Und warum?
Frau X: *beschämt zu Boden blickend* Das braucht sie um runter zu kommen...

Was übersetzt wohl heisst, dass Mini-X nicht gerne ins Bett geht und mit einer Flasche zum schweigen gebracht wird, weil Muddi-X keinen Bock auf das Geschrei hat.

Frau G.: Mal abgesehen von der Erkältung ist so eine Nuckelflasche allgemein ungünstig und Milch nach dem Zähneputzen geht gar nicht.
Frau X: Aber da ist doch kein Zucker drin.
Frau G.: Da ist Milchzucker drin und ausserdem umspült die Flüssigkeit aus der Nuckelflasche permanent die Zähne, Was den Zahnschmelz angreift.
Frau X: *fassungslos* ECHT?
Frau G.: *auch fassungslos* Ja, echt. Sogar wenn nur Wasser drin ist.
Frau X: Was mache ich denn jetzt?
Frau G. denkt: Dir jemanden suchen der Dir beibringt wie man ein Kind erzieht und dass man Grenzen setzen muss.
Frau G. sagt: Vielleicht erstmal nur Wasser in die Nuckelflasche statt Milch geben und nach einer Weile die Nuckelflasche durch eine Schnabelflasche ersetzen.

Mini-X, sich derweilen unbeobachtet fühlend, schmiert sich fröhlich Kräuerquark über die Klamotten und über den Tisch.
Frau G.: Vielleicht sollte man ihr ein Lätzchen umbinden?
Frau X: das braucht sie eigentlich nicht.
Frau G.: *lacht* Ja, das sieht man.
Frau X: *holt das Lätzchen, bindet es Mini X um*
Mini-X: *KREISCH *ZETER* *BRÜLL* *TOB*
Frau X: Ich nehems Dir sofort wieder ab! Guck mal, meine Süsse, Mami hat das dumme Lätzchen doch schon wieder abgenommen. *panikschieb*
Willst Du vielleicht Mamis Perlenkette haben, zum spielen? Nein? Noch ein bisschen Kartoffel?
Mini X. *KREISCH* *WÜT* *KOPFSCHÜTTEL*
Frau X hebt Mini X aus dem Kinderstuhl.
Mini X tappt zum Küchenschrank, macht ihn auf und langt sich eine Handvoll Salzbrezeln. *schmatz**kau**brösel*
Frau X: Hihi, ist sie nicht unheimlich klug?
Frau G..: *fassungslos* Ja, allerdings....
denkt; Vor allem erheblich cleverer als ihre Mutter.

Soviel zu dem Thema "ich jobbe ein bisschen als Kinderbetreuerin, um mir meine Ausbildung zu finanzieren."
Ich glaube ich sollte lieber ins Super-Nanny Geschäft einsteigen. Bedarf scheint ja vorhanden zu sein...

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Freitag, 10. September 2004
Guten Appetit
Herr G. und ich gehen gerne frühstücken. Am Wochenende ist das auch kein grosses Problem, Brunchbuffets so weit das Auge reicht, aber unter der Woche muss man schon mal gut überlegen, wo man lecker und günstig satt wird, wenn keine Lust vorhanden ist den Frühstsückstisch selbst zu decken. Deshalb fällt unsere Wahl meistens auf´s Schweinske , denn die Frühstüsckspreise dort sind moderat und der Service meist ganz flott.

Inzwischen haben wir allerdings feststellen müssen, dass es qualitativ und preislich drastische Unterschiede zwischen den einzelnen Filialen gibt.

Das Schweinske in Winterhude, Sierichstraße 122, liegt zwar quasi für uns um die Ecke, ist aber das teuerste von allen Schweinskes und das Frühstück für die Tonne. Immerhin, man hat die Möglichkeit draussen zu sitzen und der Verkehr hält sich aufgrund der Einbahnstrassensituation lautstärketechnisch noch in Grenzen, aber sonst stimmte gar nichts. Wir bestellten ein Schlemmerschwein mit Rührei und Schinken und eine grosse Sause mit Spiegelei und Schinken, zwei Milchkaffee, einen O-Saft und zwei Gläser Sekt. Das ist unser Standartfrühstück. Das nehmen wir in dieser Form fast immer zu uns.

Die Bedienung in dieser Filiale war schnarchlangsam, orientierungslos und schwer von Begriff. Beim Schlemmerschwein fehlte der Camenbert, beim Sekt die Kohlensäure, beim Milchkaffee der Kaffee und bei den Eiern der Geschmack, dafür trieften sie vor Fett. Der Schinken war versalzen und der Saft schmeckte abgestanden. Der Preis betrug 20 Euro, was noch o.k. wäre, hätten wir wenigstens mit Genuss gefrühstückt. So trauerten wir um jeden Cent.
Deshalb: 3 von 10 Punkten.

In Fuhlsbüttel, Hummelsbütteler Landstraße 15, sind die Bedienungen eindeutig cleverer und schneller und die Eier schmecken hier besonders fluffy. Vom Milchkaffee kriegt man als empfindlicher Mensch allerdings schnell einen Herzinfarkt, denn der Kaffee kommt hier direkt aus der Espressomaschine. Dieser Schweinske ist realtiv neu und hat oft spezielle Frühstücksangebote in petto, z.b. ein Sektfrühstück für 8.50 Euro pro Nase, das als wirklich üppig zu bezeichnen ist. Die Brötchen, die jede Filiale selbst backt, sind hier leider ziemlich hart und die Geräuschkulisse draussen ist reichlich laut.. Ausserdem scheinen sich hier alle Raucher Hamburgs am morgen zu treffen und das nervt, wenn man nicht gerne als Räuchermännchen nachhause gehen möchte.
Trotzdem: 7 von 10 Punkten, wir stehen nunmal auf fluffy Rührei.

Im Schweinske Barmbek, Barmbeker Markt 19, sind die Brötchen grundsätzlich warm und die Bedienung ist goldig und nett, die Plätze draussen sind durch eine Hecke von der Strasse abgetrennt und man kann sogar im Strandkorb frühstücken. Eigentlich unser Favorit, zumal man hinterher so nett in der Hamburger Strasse shoppen gehen kann.
Unser Testsieger: 9 von 10 Punkten.
Gäbs hier so ein lecker Sektfrühstück wie in Fuhlsbüttel, wären es glatt 10 Points.

Beim Schweinske Eimsbüttel, Kieler Straße 284, ist die Parkplatzsituation ein wahrer Horrortrip. Es ist ausserdem ziemlich klein und eng und meistens voll besetzt, aber das garantiert zumindest einen gewissen Unterhaltungswert, weil man problemlos die kruden Gespräche anderer Gäste mitverfolgen kann.

Rauchen tut hier kaum jemand und die Eier sind die besten von allen Schweinskes, die wir bisher getestet haben. Wer sich also gerne Cholesterin in gesteigertem Masse reinpfeifft, ist hier gut aufgehoben. Ausserdem ist es neben Barmbek das preisgünstigste Schweinske.
Unser Voting: 8 von 10 Punkten weil wir Eier und spassige live-reality-Unterhaltung mögen, ausserdem sparen wir gerne morgens ein paar Euro, das hebt die Laune.

Im Schweinske Bramfeld, Bramfelder Chaussee 278-280, haben wir zugegebenermassen bisher noch nie gefrühstückt, aber schon ein paar Mal warm gegessen und das war immer grosse Klasse. Krosse Pommes, nirgendwo eklige Fettspuren, ordentliche Portionen und eine nette Bedienung.
Wir sagen: 7 von 10 Punkten, einfach mal auf Verdacht, weil das Mittagessen dort so lecker ist.

Leider gibt es kein Schweinske, dass lecker Rührei, krosse Brötchen und frischen O-Saft ans Bett liefert, das muss ich leider immer noch bei Herrn G. bestellen, dafür bekommt er aber auch volle Punktzahl.

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Mittwoch, 7. Juli 2004
Vittorio De Sica
Der grossartige Regisseur, Schauspieler und Mitbegründer des italienischen Neorealismus, der Meisterwerke wie "Sciuscià" (Schuhputzer) und "Ladri di biciclette" (Fahrraddiebe) schuf, wäre genau heute 103 Jahre alt geworden.

Interessanterweise las ich ebenfalls genau heute in einem Buch ein sehr interessantes Zitat von ihm, das da wäre::
"Das Credo des heutigen Menschen lautet: Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie."

Und das sagte er bereits vor fast 40 Jahren.
Erstaunlich und erstaunlich wahr.

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Samstag, 24. April 2004
Good morning sunshine

Wer französische Croissants liebt, die schmecken, wie frisch in Paris gebacken, sollte einen Abstecher zum Borstel Bäcker in Erwägung ziehen...bonne journeé.

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Montag, 22. Dezember 2003
Deshalb ist pink eben doch unersetzlich...
Deshalb ist pink eben doch unersetzlich...

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Frau G. is in
Immerhin, soweit bin ich also schonmal gekommen. Da der Trend ja inzwischen zum Zweitblog geht, werde ich hier mal austesten, inwieweit ich in der Bloggosphäre ausserhalb 100% vorgefertigter Tools überlebensfähig bin.

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 14:19