Fu Kar We: F R a U is for me (and Tatouage) G
Frau G.
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Sonntag, 12. Dezember 2004
Akupunktur sticht Standardtherapie aus - erste Ergebnisse der gerac-Studien
Übersichtlich angelegter Bericht zu einer Studie, die genau das belegt hat, was viele Patienten schon lange wissen, die sich, enttäuscht von der gängig praktizierten westlichen Medizin, abgewandt und der fernöstlichen zugewandt haben.

Leider befasst sich diese Untersuchung nur mit Schmerzpatieten, die unter Kopf-, Knie- und Kreuzschmerzen leiden. Ich persönlich fände ein Studie über die vielen Patienten denen gar niemand hilft oder helfen kann und die durch alternative Methoden entweder ganz oder zumindest teilweise geheilt wurden noch viel interessanter.

Aber immerhin, die gerac-Studie ist ein Anfang und im Ergebnis so positiv verlaufen, dass im Laufe der nächsten Jahre sicher mehr Gelder locker gemacht werden, um die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden weitergehend zu erforschen.

Nicht, dass man Patienten vom Erfolg dieser Behandlungen überzeugen müsste, aber die Kostenübernahme der Krankenkassen für diese Behandlungen ist ein wichtiges Ziel für die nächsten Jahre, denn sonst wird besipielsweise die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nur eine Alternative für Besserverdienende und/oder Privatpatienten bleiben.

Dabei ist gerade die TCM für viele Menschen, die durch das grobe Behandlungsnetz der schulmedizinischen Möglichkeiten gefallen sind, die letzte Hoffnung. Eben weil sie Krankheiten ganzheitlich diagnostiziert und behandelt.
Weil sie nebenwirkungsarm ist und den kranken Körper nicht noch zusätzlich mit chemischem Müll vergiftet, sondern die Selbstheilung des Körpers aktiviert. Weil sie den Patienten in seiner Eigenverantwortlichkeit aktiv mit in den Gesundungsprozess einbezieht. Für viele Ärzte übrigens eine grauenvolle Vorstellung.

Deswegen gilt es vor allem den Krankenkassen endlich klar zu machen, dass nicht nur zugelassene Ärzte in der Lage sind vernünftig zu diagnostizieren und zu behandeln. Im Gegenteil, es gibt massenweise Ärzte, die sich in ein paar Wochenendkursen das akupunktieren beibringen lassen und dann fett bei der Krankenkasse abkassieren, während fähige und jahrelang gut ausgebildete TCM Therapeuten keinen Cent von den Krankenkassen sehen.

Problematisch ist aber leider auch, dass "TCM" kein geschützter Begriff ist, TCM Therapeut kann sich praktisch jeder nennen.
Glücklicherweise gibt es inzwischen viele bundesweite Zusammenschlüsse vernünftig ausgebildeter Akupunkteure und TCM Therapeuten. Meine eigene Heilpraktikerin hat einen sehr informativen Artikel zu diesem Thema verfasst.

Ich hoffe wirklich, dass solche Studien wie die gerac dazu beitragen, dass zukünftig mehr Menschen auf sinnvolle Art und Weise geholfen werden kann und vor allem auch auf eine Art, die sich seit Jahrtausenden bewährt hat, während man hierzulande auf Behandlungsmethoden beharrt, die auf einer Medizingeschichte beruhen, die lediglich ein paar hundert Jahre alt sein dürfte. und deren Erfolge sich leider oft sehr in Grenzen halten.

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Donnerstag, 9. Dezember 2004
Preiswerter Donnerstag
Ich muss es hinaus schreien: ein vorweihnachtliches Wunder ist geschehen, ich habe heute bei IKEA nur 10 Euro ausgegeben!
Also theoretisch zumindest. Denn das Topfset für 67 Euronen ist ja leider eine Notwendigkeit gewesen und kein Spass-Shopping und deshalb zählt es auch nicht. Genau wie die 12 Euro für Kötbullar und Kötbullarsauce. Bereits zwei Töpfe habe ich dieses Jahr vollkommen ruiniert und bin dabei knapp am Wohnungsbrand vorbei geschrammt
Und die lecker Kötbullar müssen ja schliesslich in irgendeinem Kochgefäss gegart werden.

Als Spassinvestition kann man höchstens noch die kleine Tüte Schmalzgebäck werten, die ich bei der wohl unfreundlichsten Schmalzgebäckfachverkäuferin von ganz Hamburg, die ausgerechnet vor IKEA ihren Stand betreibt, erworben habe.

Ich sag mal: Eine grosse Tüte Kötbullar: 5,70 Euro, eine kleine Tüte Schmalzgebäck: 1,80 Euro, der unfreundlichsten Verkäuferin on earth einen verbalen Einlauf verpassen: unbezahlbar.

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Mittwoch, 8. Dezember 2004
Eine gute Wärmflasche Du bist
Liebe Hamburger, wenn Ihr gerade zwischen zwei Sitzungen über der Kloschüssel hier reinlest und Euch fragt warum in drei Teufelsnamen es Euch so beschissen geht, Frau G. weiss es: Ihr habt das Noro-Virus erwischt. Beziehungsweise es hat Euch erwischt.

Ja, so sieht es aus und ich finde bereits die Optik macht klar, dass es sich um ziemlich fiese, kleine Biester handelt.

Es ist bereits seit dem goldenen Herbst von Norden nach Süden und zurück unterwegs gewesen und hat sich entschlossen die heimelige Vorweihnachtszeit in der Hansestadt zu verbringen. Wahrscheinlich weil es hier die vollsten Weihnachtsmärkte ever gibt und es deshalb schnell ein paar erinnerungsträchtige Kontakte schliessen kann.

Schulen und Kindergärten wurden teilweise gleich ganz geschlossen, denn das Noro Virus ist hochgradig ansteckend und man höre und staune: meldepflichtig.

Ich selbst wurde letzte Woche gestreift, was mir bisher "nur" Durchfall und einige Tage Unwohlsein bescherte. Ausserdem steckte ich meine Heilpraktikerin und mein drei Wochen altes Patenkind an. Wobei letzteres nicht ganz gesichert ist, denn der kleine Hosenmatz hatte kein Fieber und wenn man drei Wochen auf der Welt ist, sind Durchfälle zwangsläufig an der Tagesordnung, der Magen-Darm Bereich ist ja noch nicht so richtig eingefahren.

Ich hatte den liebenden Eltern auch vorher angekündigt dass es mir irgendwie nicht gut geht und ich denke es handle sich um einen Infekt, aber Papa (Kinderarzt) und Mama (lässig) meinten das ginge schon. Wozu besässe man schliesslich ein Gästeklo.

Also fuhr ich 180 km hin und 180 km zurück mit lustigen Geräuschen im Bauch und bis zur Oberkannte vollgstopft mit Perenterol.
Ausserdem ist ein schlafendes Baby auf dem Bauch als Wärmflasche sehr zu empfehlen und Babys haben darüberhinaus den Vorteil, dass sie die Temperatur schön gleichmässig halten und sie quietschen so süss beim aufwachen. Der einzige Nachteil ist, dass Babys unter Garantie undicht sind und tropfen.

Luke schlief also völlig entspannt auf meinem Bauch, während seine Mama sich erholte und wir über die Super-Nannys und Giga-Gouvernanten im TV lästerten. Eigentlich lästerten wir mehr über die Protagonisten, deren Kinder grauenvolle Namen hatten und wahrscheiinlich genau deshalb so unausstehlich sind. Mal ehrlich, Eltern, die ihr Kind Kevin-Jermaine, Shania-Denise oder Kenneth-Pascal nennen, haben durchaus Strafe verdient.

Deshalb heisst Luke auch nicht Luke. Luke Skywalker ist lediglich sein Spitzname, seit meine hochschwangere Freundin und ihr Mann auf einen kleinen Jungen trafen, dessen Mutter in den höchsten Tönen kreischte: "Luuuuuuk, kommsu sofort hiähääär sons sätz däs wäs ich sach diä däs!"

Daraufhin gab der Mann meiner Freundin stundenlang den Darth Vader, presste seinen Mund an ihren Bauch und grunzte: "Luuuuukkkkkeeeeee, ich bin dein Vaaateeeeeeer!"*röchel*
Von da an war "Luke" quasi der Produktionstitel für dieses Baby und ich, als Patentante, werde ihn so lange so nennen bis er mir mit einem Tritt gegen die Kniescheibe zu vestehen gibt, dass er das nicht mehr möchte.

Bisher ist er aber recht friedfertig und ein sehr entspannter Typ, der meine Speckrollen gleich als Kuschelkissen enttarnt hat und mit seinem Meerschweinchengefiepse die Butter zum schmelzen bringt.
Und ich erwische mich dabei wie ich bei ebay nicht mehr bei den Schuhen nach Schnappern suche, sondern bei den Krabbeldecken und Sigikid Nuckeltüchern.

Wer also nach einer preisgünstigen Schnullerkette mit Namensperlen und Janosch-Clip sucht: Mail an mich. Aber vorsicht: das Noro-Virus dauert maximal 48 Stunden, das Baby-Virus ist erheblich hartnäckiger und mindestens genau so ansteckend, fürchte ich.

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19