| Frau G. |
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Sonntag, 8. August 2004
Ein Tag...
frau g., 01:28h
voller Sonne, Bergen frischer Wäsche, Gekruschel im Halbdunklen, sexy verschwitzter Haut, Erdbeersekt und Mücken.
Mich hat allerdings diesmal keine gestochen, ich bin doch noch lernfähig und hatte so entsprechend vorgesorgt. Mini-Flodder präsentierte mir heute abend kurz vor dem Essen überfallartig ihre volle Windel. Ein Gunstbeweis auf den ich wirklich gerne verzichtet hätte. ... link (2 Kommentare) ... comment Stand der Dinge
frau g., 14:47h
Der Garten erstrahlt in neuem Glanz, Unkraut zu 90% eliminiert, alles mit Rindenmulch abgedeckt und eine wunderschöne Bauernhortensie gepflanzt. Ausserdem noch Männertreu und Chrysantemen.
Oma Flodder (so um die 50) kam gestern an den Zaun, um ein Versöhnungsgespräch einzuläuten. Das habe sie so ja nicht gewollt, der Vorsitzende Karnevalspräsident sei von ganz alleine auf die Idee gekommen und anzubölken. Nee, ist klar. Gähn. Sie wollten doch gute Nachbarschaft mit uns, vor allem wegen Mini-Flodder, die ja immer am Zaun stünde und nicht verstehen könne, dass wir stinkesauer sind. Tja, nicht nur Miniflodder hat Verständnisprobleme, auch ich verstehe nicht wie man so saublöde und undiplomatisch sein kann, wie die Flodders und einige andere Frührentner, die so durch den Gartenverein schleichen. Der Mann der mal sagte "Vereine, die ausgerechnet mich aufnehmen wollen sind mir suspekt" hatte recht. Vereine an sich sind grauenvoll und Kleingartenvereine eine Ansammlung dümmlicher Spiesser. Die eigentliche Idee, eine schicke, grosse Stadtwohnung zu beziehen und trotzden in unmittelbarer Nähe den Luxus eines eigenen Gartens zu geniessen, lässt sich insofern schlecht vereinbaren als dass die Notwendigkeit besteht, mit Proleten und Dummköpfen in Kontakt treten zu müssen, mit denen man eben sonst nicht in Kontakt käme, weil sie sich schlicht in einem anderen Umfeld bewegen. Aber alles hat eben seinen Preis. So lerne ich nun auf meine alten Tage noch mich durchzusetzen gegen Dummbeutel ohne Distanz und Respekt, einfach weil ich das muss und nunmal nicht ausweichen kann. Vielleicht wird mir das in anderer Hinsicht noch einmal nützlich sein, man weiss es ja nie. ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 6. August 2004
P.S.
frau g., 16:21h
Unten stehendes Posting sollte bitte nicht als Auffoderung zur grossen Runde Mitleid missverstanden werden.
Mir geht es nach einer ganz, ganz langen Durststrecke bestehend aus Krankheit und Arztvisiten inzwischen körperlich verhältnismässig prima. Mental bin ich eh bester Dinge und darauf bin ich auch sehr stolz, denn daran habe ich sehr hart gearbeitet und bin immer noch auf dem Weg. Heute habe ich sogar während der grössten Mittagshitze 8 (!) Säcke Rindenmulch a 70 Liter erst zum Auto und dann in den Garten geschleppt. Das wäre im letzten Jahr nichtmal ansatzweise möglich gewesen und so weiss ich meine momentane Verfassung tatsächlich sehr zu schätzen, einfach weil sie mich unabhängig macht und mir das Gefühl von Normalität vermittelt. Manchmal fühle ich mich aber kurz daran erinnert, dass es halt nie mehr so sein wird, wie es war bevor ich krank wurde. Und das versetzt mir dann einen kleinen Stich in die Magengegend. Aber damit werde ich mich abfinden, wir alle sind nunmal Veränderungen unterworfen. Das ganze Leben ist eine einzige, grosse, ständige Veränderung. Und das ist auch gut so. ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 6. August 2004
Fitness
frau g., 00:56h
Wie wenig (körperlich) belastbar ich selbst bin, fällt mir am ehesten dann auf, wenn ich sehe wieviel Belastung andere so standhalten können.
Beispiel: Herr G. ist seit Monaten beruflich unglaublich eingespannt. Leider interessiert das unser Unkraut im Garten keineswegs, aufgrund des Regens wächst und gedeiht es und die Flodders beschwerten sich deshalb unlängst beim Vereinsvorsitzenden. Diverses Gras und einige Wicken würden durch den Zaun zu ihnen in ihren blöden Proletengarten hinüberwuchern. Diese Anschwärzerei und der darauf folgende Anpfiff dieses Karnevalspräsidenten hat dann das Fass derart zum überlaufen gebracht, dass mir der sprichwörtliche Kragen geplatzt ist und ich wage zu vermuten, dass nun erstmal Ruhe ist im Karton. Davon geht das Unkraut allerdings auch nicht weg. Da aber wie gesagt meine körperliche Belastbarkeit nicht zum besten steht und Herr G. vollkommen unabkömmlich ist, kam ich auf die glorreiche Idee einen Studenten zu engagieren, der zum Festpreis von 150 Euraten dem Unkraut den Gar aus machen sollte. Festpreis deswegen, weil ich keine Lust habe einen hohen Stundenlohn zu latzen und dem jeweiligen Studi dann dabei zuzusehen, wie er der Fliege auf der Buttermilch gleich im Schneckentempo die Gartenkralle schwingt. Festpreise beschleunigen die Sache grundsätzlich ganz ungemein. Ist auch bei Putzfrauen und Umzugshelfern zu empfehlen. Gesagt, getan und annonciert. Es meldeten sich insgesamt über 20 BewerberInnen, den der als erster angerufen hat den habe ich dann genommen. Und was soll ich sagen, er heisst Mike, ackert wie wild und trotz Hitze, fiesesten Grases in den Beeten, Wespenattacken und sonstigen Unbills kommt er unglaublich schnell voran. Insgesamt 15 Stunden wird er wohl brauchen. Und er hat schon jetzt, nach knapp 9 Stunden, eine unglaubliche Menge geleistet. Ich stehe daneben, ausgelaugt von fast zwei Jahren krank sein, immer wieder gebeutelt von Symptomen wie Übelkeit, Schwindel, schmerzenden Gelenken, Migräne und vollkommerner physischer und darauf folgender psychischer Erschöpfung und versuche nachzuempfinden wie das war dermassen ranklotzen zu können. Immerhin - fast 31 Jahre war ich top gesund. Und ich hielt das ehrlichgesagt für eine absolute Selbstverständlichkeit. So, als stünde mit das zu und als ob ich irgendetwas dafür getan hätte, um diesen Zustand zu erreichen. Bis ich dann eines besseren belehrt wurde. Und für diese Lehre bin ich nicht mal undankbar, so seltsam es vielleicht klingen mag. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19
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Es ist warm. So warm, dass man nicht viel machen kann... by frau g. (2013.07.29, 16:19) Politisch korrektes Deutsch
O.k.... man hat ja meist ein gewisses Selbstbild von... by frau g. (2012.01.02, 12:23) Sie haben eine ganz tolle...
Sie haben eine ganz tolle Einstellung dazu, deswegen:... by sid (2010.11.24, 13:43) |