| Frau G. |
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Donnerstag, 1. Juli 2004
"Popularität ist das Kleingeld des Ruhms"
frau g., 18:28h
Passendes Zitat zum Thema absonderliche Preisverleihungen und peinliches Buhlen darum gewählt werden zu wollen.
... link (5 Kommentare) ... comment Es gibt Tage
frau g., 17:28h
... die fangen bereits ungut an und das schon mitten in der Nacht. Gegen 6 Uhr morgens, gefühlte Uhrzeit 4:40 Uhr, liess mich ein Ohren betäubender Knall senkrecht im Bett stehen. Die Katze verzog sich in einer einzigen, geschmeidigen Bewegung vom Fussende unters Bett. Ihr Blick den sie mir noch kurz zuwarf bevor sie gänzlich darunter verschwand sagte: "Sorry, aber für dicke Dosenöffner ist hier unten definitiv kein Platz; falls Ihr zwei dennoch den Weltuntergang überlebt, hätte ich gerne um 11 mein zweites Frühstück."
Aus Scheiss-Regen war also ein Scheiss-Gewitter geworden. Es krachte, blitzte und donnerte, dass es sich gewaschen hatte. Ein guter Moment, um das Klo aufzusuchen, ein schlechter, um nach den Tampons auf dem Regal über mir zu greifen. Das Päckchen fitschte aus meiner tastenden Hand und ein Schwall kleiner Plastikpäckchen ergoss sich über mein verschlafenes Haupt und über den Fussboden. Die Katze verliess spontan ihren Platz im Übergangs-Bunker und begann mit den kleinen, glitzernden Dingern zu spielen, die da so munter durch den Flur rollten. Nachdem ich alle sichtbaren Wattestopfen wieder eingepackt hatte, wankte ich zurück ins Bett, um in einen schwitzigen, unruhigen Schlaf zu fallen, der bis 10 Uhr andauerte, so dass ich meinen Termin um kurz nach 11 nur mit Mühe wahr nehmen konnte. Und seien wir ehrlich, wer an einem solchen Unglückstag eine weisse Leinenhose trägt, kann sich nun wirklich nicht beschweren, wenn diese bereits nach 10 Minuten diverse Schmutzspuren aufweisst, als habe die Besitzerin an einem Survivalurlaubscamp teilgenommen. Und wer trotzdem hofft, an einem solchen Tag einen Parkplatz zu finden, der sich auch nur annähernd in Reichweite des Termintreffpunktes befindet, der glaubt auch an den Osterbeagle. Ich werde mich jetzt ganz, ganz vorsichtig zum Bett begeben und ein Buch lesen. Das dürfte heute wirklich das beste sein. ... link (3 Kommentare) ... comment Dienstag, 29. Juni 2004
Gesetz ist Gesetz
frau g., 14:27h
Kleine Männer machen sich gerne wichtig. Das ist zumindest meine Erfahrung in diversen Lebenslagen und hat sich erst heute wieder bestätigt.
Herr B., Frührentner, Kampfdackel und Gernegross, bekleidet das ehrenvolle Amt des Revisors; das heisst, er ist so eine Art Gartennazi, der bestimmt was Norm ist und bleiben darf und was nicht der Norm entspricht und weg muss. Im lertzten Jahr sollte beispielsweise unsere Trauerbirke gefällt werden. Trauerbirken sind nicht gestattet und müssen weg. Da Familie G. jedoch von verwandtschaftlicher Seite 1. Grades eine juristische Rundumtopbetreuung geniesst, sieht sie solchen Dingen meist gelassen entgegen. Man könnte auch sagen: der Anwalt schrieb, die Birke blieb. Heute nun marschierte Herr B., gekleidet in seinen Kampfanzug aus Holzclogs, Drillichhosen und sauer Moral, vor dem ahnungslosen Herrn G. auf, der gerade mit viel Liebe die Hecke schnitt. "1,10 sind erlaubt, dass da *fuchtelfuchtelzeig* sind nicht 1,10!" brüllte er dem etwas konsterniert dreinblickenden Herrn G. entgegen, der versuchte ihm zu erklären, dass man im Sommer eine Hecke nicht so tief beschneiden sollte, wegen der kleinen Tiere, die darin leben und wegen der Vögel, die spät im Jahr darin brüten. Herrn B. jedoch sind kleine Tiere, insbesonders spät brütende Tiere sowieso ein Dorn im Auge. Alles, was er nicht persönlich mit einer Genehmigung ausgestattet hat, hat im Garten nämlich nichts zu suchen. Deshalb werden Wühlmäuse und Wanderratten in Fallen geköpft und Maulwürfe zackzack vergast. Wie passend. Und alles natürlich streng im Einklang mit dem Gesetz, alles streng nach Vorschrift. "1,10 ist Vorschrift!" brüllte er also erbost weiter, "Ihre Hecke ist die einzige in der Reihe, die viel zu hoch ist. Das muss ab, das muss weg, das verschandelt das einheitliche Bild!" Ja, Einheitlichkeit, dass ist etwas worauf Herr G. und ich wirklich unheimlich scharf sind. 1,70 m geballte Entrüstung bauten sich vor Herrn G.s erstaunten 1,92 m auf. Herr B. hat es nämlich nicht so gerne, wenn seine Befehle mit einem müden Lächeln quittiert werden. Da würde er gerne persönlich die Kalaschnikow ziehen, und die G.s inklusive ihres gesamten verlotterten Gartens des Widerstandes dem Erdboden gleichmachen. Leider wäre das nicht im Einklang mit dem Gesetz, was Herr B. irgendwie schade findet. Aber vielleicht ändern sich das mal wieder. Haben wir ja schliesslich alles schon mal gehabt. Herr B. hat Zeit, Herr B. kann warten. ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 27. Juni 2004
WC Talk
frau g., 13:29h
Herr G. hat mir gestern nacht von einem lustigen, kleinen Zwischenspiel erzählt, dass er auf dem Klo erlebt hat. Er stand nämlich dort und wollte gerade loslegen, als ein Vater mit seiner kleinen Tochter, ca. 5 Jahre alt, auf dem Arm herein kam.
Kind: Papa, was macht der Mann da? Vater: Der muss pinkeln. Kind: Und warum geht er dann nicht aufs Klo? Vater: Zum pinkeln kann man als Mann auch aufs Pissoir gehen. Kind: Vielleicht muss er aber auch kotzen? Kommentar von Herrn G. : Die Kleine war wohl schon bei mehreren Hochzeiten dabei... Kindermund tut Wahrheit kund. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19
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Es is heiss!
Es ist warm. So warm, dass man nicht viel machen kann... by frau g. (2013.07.29, 16:19) Politisch korrektes Deutsch
O.k.... man hat ja meist ein gewisses Selbstbild von... by frau g. (2012.01.02, 12:23) Sie haben eine ganz tolle...
Sie haben eine ganz tolle Einstellung dazu, deswegen:... by sid (2010.11.24, 13:43) |