Fu Kar We: F R a U is for me (and Tatouage) G
Frau G.
Mittwoch, 7. Januar 2004
Klopf Klopf
Wenn ich eines wie die Pest hasse, dann sind das wildfremde Menschen, die irgendein Deppen-Nachbar einfach so in den Hausflur gelassen hat und die dann direkt vor meiner Tür stehen und Einlass verlangen. Vertreter, Nepper, Schlepper, Hundefänger, Zeugen Jehovas, GEZ Fuzzies, Bürstenverkäufer, Scherenschleifer, Nicht-für-mich-gedachte-Pakete-Ablieferer, angebliche Spendensammler der Freiwilligen Feuerwehr, Bettler, Abonnement-Höker, Besoffene und Psychopathen. Jeder, aber auch jeder bekommt Einlass und steht dann direkt vor meiner Tür.
Ich frage mich, wie man zu blöde sein kann eine Gegensprechanlage zu benutzen? Ich hasse es, wenn ich gerade unter der Dusche stehe und es klingelt einmal kurz, gefolgt von einem penetranten Klopfen an der Wohnungstür. Ich fühle mich dann immer wie eins der drei kleinen Schweinchen aus dem Märchen: "Wer ist denn da?" "Ich bins, der Bananenbobby aus Babaloo." Dabei ist es der böse Wolf. Immer. Je-des-mal!
Wenn ich bloss wüsste wer von meinen Nachbarn die reinlässt. Wahrscheinlich werde ich dieser Tage einfach mal bei allen nacheinander klingeln und "Ich will sofort in Deinen Hausflur kotzen" in die Gegensprechanlage röhren. Und wer mir dann öffnet, dem Gande Gott!

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Dienstag, 6. Januar 2004
Shopping
Habe heute zwei sehr extraordinäre Bestellungen per Internet getätigt.. Und das kurz nach Weihnachten, Herrn G. wird der Schlag treffen fürchte ich. Andererseits: die Wirtschaft muss schliesslich angekurbelt werden und ausser mir kauft so kurz nach Weihnachten ga-ran-tiert kein Mensch so teure Sachen. Ich habe also etwas sehr gemeinnütziges getan. Ja, man könnte es fast schon als karitativ bezeichnen. Wenn man zu Übertreibungen neigt.

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Sonntag, 4. Januar 2004
Born to be wild...
Kathy Reichs schreibt aussergewöhnlich spannende Krimis. Spannend wegen der Themen, aussergewöhnlich wegen der Hauptdarstellerin. Die forensische Anthropologin Temperance Brennan ist eine Frau im mittleren Alter, hat scheinbar kein gutes Händchen für Männer und Haarschnitte, dafür liebt sie Fastfood und Mikrowellenpizza. Sie kann nie die Klappe halten und wühlt tagtäglich in Knochenresten und Hautfetzen herum. Keine heisse Detektivin in Seidenstrümpfen also, keine sexy Polizistin, die in ihrer Uniform noch leckerer aussieht als ohne schon. "Lasst Knochen sprechen" ist ein Roman härterer Gangart, aber auch voll von Meschlichkeit und Fehlentscheidungen aus Liebe, Angst und Gier.
Ich bin süchtig...

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Schnippchen
Ich finde, das Neue Jahr startet verhältnismässig günstig für die G.s.. Gestern noch trotz Sommerreifen (!) gut und sicher über die trockene Autobahn nach Bremerhaven gekommen, dort lecker Torte & Co gespachtelt, viel gelacht, viel erzählt, viele bekannte Gesichter getroffen und sogar in Rekordzeit wieder in Hamburg angekommen. Und heute schneits und ist mächtig glatt. So ist es gut, so soll es bleiben, Katastrophen jeglicher Coleur bitte immer ein gutes Stück nach uns. Danke!

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19