| Frau G. |
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Donnerstag, 13. Januar 2005
Erfreulich
frau g., 10:34h
So langsam scheint sich mein Schlaf- Rhythmus wieder eingependelt zu haben.
Vor meiner Kur im letzten Jahr litt ich blöderweise an massiven Schlafstörungen. Das einschlafen dauerte bis zu zwei oder drei Stunden und weil ich ein Schlafbedürfnis von etwa 8 Stunden habe, war dann der halbe Morgen im Eimer, weil ich entweder zu lange schlief oder zu früh aufstehen musste und den ganzen Tag fix und fertig war. Während des Reha Aufenthaltes spielte sich das erfreulicherweise wieder sehr nett sein, einschlafen ging ohne Probleme und ich fühlte mich jeden Morgen ausgeschlafen und topfit. Das hielt bis zum November an, da ging das Spielchen plötzlich wieder von vorne los. Wahrscheinlich hat das auch mit der Düsternis während der Winterzeit zu tun, da kommt man morgens eh schlecht aus dem Bett. Aber auch das einschlafen zog sich wieder mehr und mehr hin. Als nichts half, habe ich mich dann trotz des entstehenden Schlafmangels entschieden, täglich um 8:30 Uhr aufzustehen. Dafür schlief ich dann Mittags eine halbe bis eine dreiviertel Stunde. Diese Taktik hat sich nun scheinbar gelohnt, denn inzwischen schlafe ich wieder viel besser ein und vor allem früher und der Ausgeschlafenheitsfaktor nimmt jeden Tag zu. Irgendwann in den nächsten Tagen kann ich den Kleinkind-Mittagsschlaf höchstwahrscheinlich weg lassen. ... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 12. Januar 2005
Herzig
frau g., 18:18h
Ein tolles Geschenk für die moderne Frau von heute, die sonst schon alles hat...
... link (0 Kommentare) ... comment Blubb
frau g., 16:26h
... link (0 Kommentare) ... comment Tief im Osten
frau g., 10:47h
Gestern hatte ich ein äusserst interessantes Gespräch mit einer Bankangestellten einer Sparkasse im Osten.
Nun habe ich ja schon früher die Erfahrung machen müssen, dass im Osten die Uhren oft noch anders ticken, was den Dienstleistungssektor angeht. Die Sachlage selbst verhält sich folgendermassen: eine Ferienimmobilie an der See soll in zwei Monaten zwangsversteigert werden. Der durch einen unabhängigen, vom Gericht bestellten Gutachter ermittelte Preis, setzt sich aus mehreren Kriterien zusammen, unter anderem auch aus der erzielbaren monatlichen Nettokaltmiete. Dieser Preis lag laut Gutachter bei 8 Euro. Einem Durchschnittspreis der sich aus der Lage und der anzunehmenden Miete durch Vergleichsmieten ähnlicher Objekte speist. Das ist üblich wenn ein Objekt leerstehend ist. Eine Woche nach Beantragung der Zwangsversteigerung durch den Hauptgläubiger, also die Sparkasse, wurde die Wohnung jedoch vermietet. Ein Vorgang, der der Sparkasse zum Zeitpunkt der Beantragung bereits bekannt gewesen sein muss, denn die Vermietung führte der von der Sparkasse eingesetze Zwangsverwalter durch, der Rechtsanwalt Dr. R.. Das alles wäre ja soweit kein Problem, läge der tatsächliche Mietpreis nun nicht plötzlich bei 6 Euro pro qm. Das wiederum macht das Gutachten quasi ungültig und verringert den Ertragswert um 25%. Und gerade wegen des Ertragswertes wird so ein Gutachten ja vom Gericht (übrigens auf Kosten des Steuerzahlers) überhaupt erst angestrebt. Denn nach diesem Wert richtet sich das festgesetzte Minimalgebot für eine Immobilie, die bei 7/10 des Ertragspreises liegt. In diesem speziellen Fall jedoch, müsste sich diese Grenze wegen der kurzfristigen und unwirtschaftlichen Vermietung nach hinten verschieben und zwar um genau jene 25%, was für die Bank einen Verlust von rund 40 000 Euro bedeutet. Diese Summe gegen zwei Monatsmieten für eine 63 qm Immobilie gerechnet, erschien mir irgendwie abstrus. Das fand die zuständige Sachbearbeiterin bei der Bank aber nicht. Nachdem sie mich erstmal mit einem saloppen "Tach" am Telefon begrüsst hatte, stellte sich neben der Tatsache, dass sie einfach nur unhöflich war schnell heraus, dass sie auch keinen blassen Schimmer hatte, was diese Immobilie betraf. Trotz vorliegender Akte. Sie wusste nicht wie hoch das Wohngeld pro Monat war. Sie wusste nicht weshalb der Zwangsverwalter zwei Monate vor der Auktion die Wohnung noch vermietet hatte. (Was eh schon Irrsinn ist, denn jeder neue Besitzer wird sich seine Mieter selbst aussuchen wollen, abgesehen davon ist eine Dauervermietung für so eine exponierte Lage vollkommner Unsinn.) Sie behauptete die Bank brauche eben die Mieteinnahmen um ihre Unkosten zu decken. (Indem sie neue, erheblich höhere Unkosten riskiert?) Die Sache mit dem Ertragswert verstand sie gar nicht erst und sagte wortwörtlich "So können Sie sich das jetzt nicht drehen." Sie behauptete als Käufer habe man ja der Mieterin gegenüber ein ausserordentliches Kündigungsrecht (was stimmt) und die Mieterin müsse dann ja eh sofort ausziehen (was nicht stimmt). Sie wurde patzig und fühlte sich scheinbar irgendwie ertappt, so zumindest mein Eindruck. Meine Nase sagt mir, dass hier irgendetwas faul ist. Nur was? Als alte Miss Marple Leserin weiss ich, dass man sich bei kriminellen Handlungen als erstes fragen sollte: cui bono? Wem nützt es? Der Bank jedenfalls nicht. Aber was ist mit dem Rechtsanwalt.? Oder der Tante von der Bank? Oder beiden zusammen? So wie die Sache liegt, wird höchstwahrscheinlich niemand, der sich gut informiert hat die Wohnung zum festgelegten Preis ersteigern. Sollte dieser Fall eintreten, wird die 7/10 Grenze aufgehoben und auf 5/10 festgesetzt. Und zwar 5/10 des dann aktuellen Ertragswertes. Ein Megaschnapper. Vor allem, wenn der Käufer vielleicht die Mieterin kennt und eine Verabredung mit ihr getroffen hat dass sie wieder auszieht. sobald er das Ding erworben hat. Und was ich mich auch noch frage: ist es eigentlich rechtens, wenn eine Bank aufgrund eines offiziellen Gutachtens eine Zwangsversteigerung mit einer bestimmten Mindestsumme anleiert, obwohl seitdem bekanntermassen der Ertragswert um 25% gefallen ist? Was für ein hübsches, kleines, ostdeutsches Wespennnest. ... link (4 Kommentare) ... comment Montag, 10. Januar 2005
And the winner is...
frau g., 10:12h
Als ich gestern mal in meinen Referrern herumstöberte, einer Aktivität der ich eher selten nachgehe, war ich doch sehr erstaunt, aus welchen Teilen Deutschlands und der Welt die Leute hier so reinlesen.
Und viele davon sogar regelmässig. Dabei dachte ich eine ganze Weile, der Grossteil meiner Leserschaft bestünde aus Zeitgenossen, die bei Google einfach nur "feu*chte M*uschi" eingegeben haben. Pföllig pfalsch, wie der liebe, alte juni wohl gesagt hätte, ein alter Bekannter aus Frankfurt, der ja vielleicht sogar hier mitliest. Man weiss es ja nicht. Das ist ja das Fatale. Wie auch immer. Weil nun endlich 2005 ist und weil Lesertreue sich jas auch irgendwann mal auszahlen muss, lobe ich hiermit den "Frau G. - Far far Away - Award" aus. Derjenige oder Diejenige der/die am weitesten von Hamburg entfernt wohnend hier mitliest, gewinnt einen grandiosen Mega-Knüller-Hyper-Superpreis, nämlich einen von mir höchstpersönlich handbemalten Kaffeebecher, Motiv nach Wahl. Und damit wirklich nur Stammleser eine Chance auf den Sieg haben, ist es nicht nur Bedingung möglichst weit weg von Hamburg zu residieren, nein, man muss auch noch folgende Fragen beantworten können: a) Welches Haustier lässt Frau G. bei sich wohnen und wie heisst es? b) Welchem Hobby geht Frau G. seit einigen Monaten verschärft nach? c) Wie lautet der Spitzname von Frau G. s Mutter? Mitmachen dürfen natürlich alle die wollen, Antworten sollten per Mail abgegeben werden, Einsendeschluss ist der 17. Januar. ... link (2 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19
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Es is heiss!
Es ist warm. So warm, dass man nicht viel machen kann... by frau g. (2013.07.29, 16:19) Politisch korrektes Deutsch
O.k.... man hat ja meist ein gewisses Selbstbild von... by frau g. (2012.01.02, 12:23) Sie haben eine ganz tolle...
Sie haben eine ganz tolle Einstellung dazu, deswegen:... by sid (2010.11.24, 13:43) |