| Frau G. |
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Donnerstag, 19. August 2004
frau g., 12:33h
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Zwei gelbe, ein weisses, ein grünes, ein orangenes Bärchen
BEGRENZUNG, SELBSTVERTRAUEN, FREUDEWo hatten Sie noch Ihr Geld versteckt? Im Schuh? Da ist nichts. Im Kühlschrank? Der ist leer. In der Sparbüchse? Da klappert nur ein 100-Lire-Stück. Sie können unter der Matratze nachsehen, die Wand auf hohle Stellen abklopfen, die Dielenbretter hochstemmen. Es hilft nichts. Sie sind pleite. Schon mal erlebt? Aber sicher. Denn zweimal Gelb: Das bedeutet eine Blockade. In Sachen Geld, Arbeit, Wunscherfüllung. Eine Blockade Ihrer Energie. Durch selbstauferlegte Fesseln. Wenn Sie das spüren, zum Beispiel wenn Sie pleite sind, dann ist das ein Riesenglück. Weil Sie dann Ihre Haltung ändern werden. Natürlich wäre es bequem, wenn jetzt Ihre Erbtante ins Nirwana überwechseln würde. Wenn ein flüchtender Ganove seinen Geldkoffer in Ihren Garten werfen würde. Oder wenn wenigstens jemand versuchen würde, Sie zu bestechen. Sie würden ja annehmen. Aber das passiert nicht. Weil das Leben so nicht funktioniert. Und wie es statt dessen funktioniert, das merken Sie gerade. Denn Sie haben zu den beiden gelben noch eine wunderbare Dreier-Kombination gezogen. Weiss bedeutet: Sie erkennen, wie Sie sich entwickeln. Dass Niederlagen auf Ihrem Weg lediglich eine Art Seminare sind. Intensiv-Kurse, bei denen Sie Erkenntnisse sammeln. Grün heisst: Sie liften Ihr Selbstbewusstsein. Treffen aufgeschobene Entscheidungen. Regeln ungeklärte Angelegenheiten. Sind bereit, etwas zu leisten. Und dafür etwas zu verlangen. Sie spielen sich nicht mehr herunter. Und Orange: Sie erkennen, dass Sie einen untrüglichen Kompass haben, nämlich die Freude. Alles, was Ihre Freude und Ihre Kreativität steigert, ist gut für Sie. Das lässt die Energie zu Ihnen fliessen. Und Geld ist nur ein Zeichen für diese Energie. Also, alle Schleusen auf! Orakel vom Donnerstag, 19. August 2004, 10:28 Uhr ... link (2 Kommentare) ... comment Alles wird gut
frau g., 12:27h
Nachdem ich drei Tage lang in Sorge war ein neuerlicher Virus hätte sich bei mir eingenistet, um mal wieder richtig die Sau raus zu lassen auf dem Klo, geht es mir heute wieder besser und ich will mal hoffen, dass das so bleibt.
Ich handhabe es inzwischen so, dass ich Krankheitsanflüge grösstenteils mit Nichtachtung strafe oder mich einfach zu Bett begebe und dagegen anschlafe. Die gucken dann blöd, die Krankheitsanflüge, denn damit rechnen sie natürlich nicht. Mein linkes Handgelenk macht mir allerdings langsam wirklich ein bißchen Sorgen. Sobald ich es ein wenig belaste, abknicke, draufdrücke oder es auf bestimmte Art drehe, tut es sauweh, an der rechten Seite, quasi genau gegenüber vom kleinen Finger. Keine Ahnung was das ist. Ich dachte erst an eine leichte Überdehnung und sah deshalb keine Veranlassung, mich bei brütender Hitze in das mit 3000 Ommas proppevolle Wartezimmer eines Orthopäden zu setzen, aber nun habe ich das schon wochenlang und es nervt langsam. ... link (2 Kommentare) ... comment Montag, 16. August 2004
Weiss nich
frau g., 14:35h
Eine beliebte Antwort im Hause G. ist die Redewendung "Weiss nich".
Diese zwei Worte, kurz und knapp, sind nicht nur aussagekräftig, sondern auch vielseitig verwendbar und zeitsparend sind sie ausserdem. "Weiss nich" ist die Standartantwort von Herrn G. auf Fragen, die ihn a) nicht interessieren ("Möchtest Du an Deinem Geburtstag eine Party machen?" "Weiss nich...") b) die er akustisch nicht verstanden hat, gerne auch, weil er mir gar nicht erst zuhört ("Hmpf, gna fatsl hrunga?" "Ähm, weiss nich...") c) die zeitlich und mental zuviel Engagement kosten würden ("Dann sag mir doch was Dich an XYZ stört, vielleicht finden wir dann gemeinsamen einen Konsens?!" "Weiss nich...") Aber was sich für Herrn G. täglich aus neue als praktisch und nützlich erweisst, bringt mich regelmässig auf die Palme. Besonders wenn Beispiel b) eintritt, brennt mir gerne mal der Hut. Herr G. hingegen behauptet, ich würde ihm meinerseits ständig und andauernd absolut nicht zuhören. Und auf seine Einwürfe gar nicht erst reagieren. Ja, er wäre regelrecht froh, wenn ich überhaupt je auf seine Erzählungen antworten würde. Ein "weiss nicht" wüsste er da glatt zu schätzen. Normalerweise liefe das nämlich so ab: Herr G.: Das war heute wieder ein Scheissstau. Frau G.: Hmh. Herr G.: Erst gings ja noch, und dann, ab Mundsburg stand ich in der Schlange. Jeden Tag das gleiche. Ich sollte vielleicht doch besser über die Sierichstrasse fahren. Frau G.: Kannst Du mal den Müll runter bringen? Herr G.: Toll. Du hörst mir nie zu, wieso rede ich überhaupt mit Dir? Frau G.: Klar höre ich zu. Du hast im Stau gestanden. Der Müll muss trotzdem runtergebracht werden. Herr G.: Wenn Du mir tatsächlich mal zuhörst wäre es nett, wenn Du mir auch antworten würdest. Frau G.: Hab ich doch. Herr G.: Nein, Du hast gesagt (äfft mich übertrieben nach) "Bring den Müll runter". Frau G.: SO habe ich das gar nicht gesagt. Ich kann auch nichts dafür, wenn Du im Stau stehen musst. Fahr halt mal über die Sierichstrasse. Herr G.: Willst Du mich verarschen? Frau G.: Öhm, wieso? Herr G.: Weil ich das soeben selbst vorgeschlagen habe. Ich sags ja: nie hörst Du mir zu. Echt zum kotzen. Frau G.: Na schön, ich hab Dir nicht richtig zugehört. Bist Du jetzt zufrieden? Sag mir einfach was Du willst, vielleicht kann ichs ja versuchen zu ändern? Herr G.: Weiss nich Frau G.: Bring den Müll runter. ... link (1 Kommentar) ... comment Start in die Woche
frau g., 11:48h
Ein ganz grosser Vorteil der kühlen, momentan vorherrschenden Aussemtemperatur ist es, endlich wieder tief und erholsam schlafen zu können. Eingemummelt in mein Oberbett, das Fenster weit geöffnet, Frischluftzufuhr nonstop.
Es macht mir wieder Spass mich beim einschlafen anzukuscheln, denn es besteht nicht die Gefahr mitten in der Nacht schweissüberströmt aufzuwachen und am Rücken des Liebsten festzukleben, als wäre der ein Schokoriegel, der zu lange in der Sonne gelegen hat. . Und so schlief ich letzte Nacht äusserst entspannt vor mich hin und arbeitete mich im Traum als Psychotherapeutin durch ein lange Latte Patienten mit den kuriosesten Problemen. Einer wollte mir ganz nebenbei noch sein Pferd verkaufen. Glaube ich zumindest, denn nachdem ich nun schon über eine Stunde wach bin, zerfällt der Traum schon wieder in kleine Fetzen. Ich habe zum dritten Mal den Zauberberg gelesen, vielleicht hatte der Traum dort seine Wurzeln, wer weiss. Diese Woche widme ich mich zur Abwechslung einigen Thrillern, die noch unangetastet im Regal stehen. Eine etwaige Einflussnahme auf meine träumerische Berufstätigkeit werde ich auf jeden Fall dokumentieren. Interessante Tage habe ich jetzt vor mir, einiges muss erledigt werden, aber soweit ich es überblicken kann, steht weder etwas unangenehmes noch etwas allzu stressiges ins Haus; ich will hoffen, dass das so bleibt. Das Chaos hat sich bereits gelichtet, die Wohnzimmer Putz- und Entstaubaktion war ein voller Erfolg, allerdings fiel mir - typisch für Freitag den 13. - natürlich der Eimer mit dem Putzwasser um. Tja, so sauber war mein Dielenboden ganz sicher noch nie. Herr G. hat sich gestern durch seine Papierberge gewühlt und dabei unser Esszimmer wieder gefunden. Sehr schön. Grosses Lob. Die nächste Woche wird eine Fest- und Feierwoche, mehrere, nette Besuchstermine mit und ohne Übernachtung und der grossen Ehrentag von Herrn G. stehen an. Aber heute lege ich erstmal für die nächste Stunde die Füsse hoch. lese Spiegel und schlürfe meinen Lieblingstee. ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 15. August 2004
Lazy Sunday
frau g., 22:07h
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Online seit 8071 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19
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Es is heiss!
Es ist warm. So warm, dass man nicht viel machen kann... by frau g. (2013.07.29, 16:19) Politisch korrektes Deutsch
O.k.... man hat ja meist ein gewisses Selbstbild von... by frau g. (2012.01.02, 12:23) Sie haben eine ganz tolle...
Sie haben eine ganz tolle Einstellung dazu, deswegen:... by sid (2010.11.24, 13:43) |