Fu Kar We: F R a U is for me (and Tatouage) G
Frau G.
Freitag, 14. Mai 2004
Shopping
Warum müssen Männer eigentlich den Wunsch nach einer schönen, butterweichen, sexy Chanel-Handtasche mit der Bemerkung kommentieren: "Das kommt davon, wenn Du zuviel "sex and the city" schaust"...

Und weil ich diese Bemerkung doof und ungerecht finde, werde ich mir wohl gleich noch passende Schuhe dazu kaufen! So!

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Montag, 10. Mai 2004
Mein Abo und ich
Eigentlich bin ich kein Abo-Typ. Schon damals, als das Bravo Abo ein Muss war in meiner Klasse, weigerte ich mich so einen Schrott monatlich zu bestellen. Dabei hatte fast jeder ein Abo vorzuweisen in meiner Familie.

Meine Mutter die Bild der Frau, mein Vater den Spiegel, meine Schwester irgendsoeine blöde Fernsehzeitschrift und sogar meine kleine Nichte abonierte diese grauenvollen Wendy-Heftchen. Selbst mein lieber Bruder, dem das lesen an sich aufgrund seines IQs meiner Meinung nach schwer fallen müsste, aboniert seit Jahren die Nationalzeitung. Ja, lieber BND, falls er noch nicht auf Eurer speziellen Liste steht, dann tragt ihn jetzt bitte nach.

Wo war ich noch gleich? Ach ja, mein Abo. Also, nachdem ich mich xx Jahre geweigert hatte, flatterte mir im letzten Jahr ein Angebot ins Haus, zu dem ich einfach nicht nein sagen konnte. "Mein schöner Garten", bot jedem, der ein Mini-Abo von 3 Zeitschriften bestellte, eine Original Gardena Rosenschere gratis an. Keine weiteren Verpflichtungen und jederzeit kündbar.

Frau G., raff- und neugierig, schickte umgehend ihre Bestellung los. Hefte und Schere kamen und was soll ich sagen, die Schere war prima. Das Heft war leider langweilig. Allein die Fotos gefielen mir ausgesprochen gut. Üppige Rosensträucher, riesige Bougainvilla, lauschige Sitzplätze an Koiteichen, sauteure Wintergärten und zierliche Stühlchen, die ohne Sitzkissen bereits 198,- Euro kosten. Alles unpraktikabel für die G.s fürwahr, aber zugegebenermassen nett anzusehen.

Das alles wäre auch gar nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht aufgrund unglücklicher Umstände vergessen hätte, nach Erhalt des Mini-Abos zu kündigen, um eine automatische Verlängerung des Langzeit-Abos zu verhindern.

Nun erhalte ich also seit rund einem Jahr eine Zeitschrift, deren Chefredakteur aussieht wie Heinos jüngerer Bruder und die ich bevorzugt auf dem Klo, oder zum leichteren einschlafen lese und deren ultimative Tipps ich sofort nach dem zuklappen wieder vergessen habe.

Herr G. ahnt von alledem nichts und kommt nun jeden Monat freudestrahlend auf mich zugehechelt, sobald er das neueste Exemplar im Briefkasten erspäht hat. "Dein schöner Garten ist schon da", jubiliert er und ich setze dann ein leicht gezwungenes Lächeln auf und nehme das Heftchen ehrfürchtig entgegen, lasse meinen Blick über die Eyecatcher der Front gleiten und nicke anerkennend.
Dann gehe ich meistens gleich aufs Klo, damit ichs hinter mir habe.
Und das allerschlimmste: ich hab immer noch nicht gekündigt...

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Sonntag, 9. Mai 2004
Adios Muttertag
Er ist fast vorbei, der Feiertag der Jahr für Jahr die mütterliche Nation spaltet. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Egal ist er fast keiner Mutter.
Meiner eigenen Mutter ist er laut eigener Aussage nicht so wichtig - wer´s glaubt wird selig.
Nun schenke ich ihr das ganze Jahr über gerne mal eine Kleinigkeit, wenn sich das ergibt, warum also nicht auch am Muttertag?

Und weil sie sowieso letzten Sonntag Geburtstag hatte, gab´s für die Mama ein fettes Geburtstagspaket voller schicker Kleinigkeiten und inklusive Muttertagsüberraschung: eine weisse Latzschürze mit dem Konterfei vom Frau G. draufgedruckt! Tja, das schmückt natürlich ungemein und meine Mutter war dermassen begeistert, dass sie allen und jedem diese Spitzenidee unter die Nase hielt und alle Angesprochenen beeilten sich auch zu betonen, dass sie ...ähm.... "sowas" tatsächlich noch nie gesehen hätten.

Da hat meine Schwester mit ihrer doofen Topfpflanze natürlich nicht gegen anstinken können. Hehehe.
Herr G. hat gestern auch ein Geschenk bei seiner Mutter abgeliefert. Immerhin musste ich ihn höchstens 20 mal dezent darauf hinweisen, dass Muttertag naht, aber ansonsten habe ich mich da diesmal ziemlich zurück gehalten.

Ich habe ein eher distanziertes und oft leider auch angespanntes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter und auch wenn es nicht so wäre, weshalb sollte es meine Aufgabe sein sie am Muttertag zu beschenken? Das soll Herr G. mal schön selbst in die Hand nehmen, er ist ja schon gross.

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19