Fu Kar We: F R a U is for me (and Tatouage) G
Frau G.
Mittwoch, 10. November 2004
„Es gibt viel Trauriges auf dieser Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann.
Dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele...“
(Hugo von Hoffmannsthal)

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Dienstag, 9. November 2004
15 Jahre später - und ich frag, ich frag mich wo wir stehn...
Tag um Tag, Jahr um Jahr,
wenn ich durch diese Straßen geh,
Seh ich wie die Ruinen dieser Stadt
wieder zu Häusern auferstehen.

Doch bleiben viele Fenster leer,
für viele gab es keine Wiederkehr.
Und über das, was grad noch war,
spricht man heute lieber gar nicht mehr.

Doch ich frag, ich frag mich wer wir sind.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Aufgeteilt, besiegt und doch,
schließlich leben wir ja noch.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Das kanns noch nicht gewesen sein.
keine Zeit zum Traurigsein.
Wir sind wir! Wir stehn' hier!
Wir sind wir!

Auferstanden aus Ruinen dachten wir,
wir hätten einen Traum vollbracht.
Vierzig Jahre zogen wir an einem Strang.
Aus Asche haben wir Gold gemacht.

Jetzt ist mal wieder alles anders
und was vorher war, ist heute nichts mehr wert.
Jetzt können wir haben was wir wollen,
aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?

Und ich frag, ich frag mich wo wir stehen.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Wieder Eins in einem Land,
Superreich und abgebrannt.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
So schnell kriegt man uns nicht klein,
keine Zeit zum bittersein.
Wir sind wir! Wir stehn' hier!
Wir sind wir!

Wir sind Wir!
Aufgeteilt, besiegt und doch,
schließlich gibt es uns ja immer noch.

Wir sind wir!
Und wir werden's überstehen,
denn das Leben muss ja weitergehen.

Wir sind wir!
Das ist doch nur ein schlechter Lauf.
So schnell geben wir doch jetzt nicht auf!

(Heppner & van Dyk)

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Samstag, 6. November 2004
Referrerhit des Tages
Ein unbekannter Zeitgenosse hat zu mir gefunden aufgrund der Sucheingabe " vögeln was der Sack hält ".

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Can´t sleep
Ich glaube ich werde alt. Eine Nacht ohne Schlaf ist für mich inzwischen genau so desastös wie ein fettes und spätes Essen am Abend. Ich kann das so sagen, denn gestern hatte ich beides.

Herr G. und ich haben einen sehr netten Freund und der nette Freund besitzt ein hübsches, kleines, rustikales Restaurant hinterm Deich, am äussersten Rand unserer Stadt. Dort gibt es leckere Hausmannskost, feinen Wein und handfestes Bier vom Fass. Ausserdem werden dem geneigten Gast immer mal wieder Events passend zur Jahreszeit geboten. Wie beispielsweise das winterliche Fondueessen am Kamin.

Es handelt sich wohlgemerkt um Fleischfondue, allerdings in Brühe gegart. An dieser Stelle kommt mein Alter ins Spiel, dass mir das Gefühl vermittelt, ich könne mich partout nicht an Brühe-Fondue gewöhnen, in dem das Fleisch weder so schön kross wird wie beim Fettfondue, noch so ein leckeres Aroma entwickelt. Gekochtes Fleisch schmeckt für mich einfach nur nach totem Tier. Das war dann wohl der Grund für den übermässigen Konsum diverser Saucen auf Majönäsebasis und weil Gelgenheit Diebe macht gab es zusätzlich noch jede Menge kross frittierte Pommesfrites.

Das angeblich so fettarme Brühe-Fondue wurde so zur gewaltigen, vollkommen ungewohnten Fett-Bombe und das zwischen 20 und 21 Uhr am Abend. Sowas kann natürlich gar nicht gutgehen und während Herr G. satt und friedlich schlummerte, wachte ich um die beste Verdauungszeit, um 3 Uhr nachts auf, mit Sodbrennen, einem geburtsbereit angeschwollenen Bauch und dem Vorhaben im Herzen zukünftig wieder zuhause mein Fondue zu essen, in Fett gegart, aber mit fettarmen Beilagen und leichten Saucen. Besser ist das.

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.29, 16:19